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Elanda Treize

Lieutenant

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21

Freitag, 14. August 2015, 10:45

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1



Elanda passte ihre Geschwindigkeit der von Ethan ein weiteres Mal an. Sie entspannte sich etwas, als ihr Bildschirm eindeutig bestätigte, dass keine weiteren Feinde in der Nähe waren. Sie hatte zwar keinen Schuss abgeben können, aber letztlich war ihr das auch recht. Die imperialen mochten Fehlgeleitete Wesen sein, aber nicht alle waren von Grund auf Böse. Letztlich blieb einem allerdings keine Wahl, wenn man überleben wollte. Sollte sie ein Schiff abschießen müssen, würde sie das auch tun. Nicht nur, um selbst zu überleben, sondern auch um ihre Kameraden zu beschützen.

"Box, behalte die Scanner bitte aktiv, nicht, dass uns trotzdem eine Überraschung anspringt oder so...", wies sie ihren Droiden an.
Dieser Pfiff und Fiepte für sie unhörbar mit der Kuppen kreisend, Elanda las die Übersetzung im Textfeld und nickte für sich.
"Gut, gut."

Während sie die Formation bei behielten, kam die Nachricht des Colonels durch. Ein Lauschposten. Somit war auch geklärt, woher die Feindschiffe ohne Mutterschiff gekommen waren. Elanda rief sich gedanklich das System und die Entfernungen zu den nächsten Welten in Erinnerung und grübelte einige Augenblicke. So aus dem Kopf war das gar nicht einfach. Das All war zwar auch ein Teil der Natur, aber auf einem Planeten fiel es der Ferroanerin viel leichter, Entfernungen und Zugehörigkeiten zu verstehen.

"Stripes, ich tendiere dazu, zu denken, dass sie zufällig auf uns gestoßen sind, als wir ins System sprangen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass das eine Falle ist, aber das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dazu müssten sie doch einiges mehr über uns wissen. Außerdem... weshalb sollten sie für ein paar Feindschiffe ihren Horchposten verraten... ich tippe eher auf einen Zufall", äußerte die Ferroanerin Ethan in einer privaten Leitung.

Elanda wollte noch etwas anfügen, als die Flugkontrolle neue Befehle ausgab. Angespannt lauschte sie den Worten und sog sie in sich auf. Das würde wohl interessant werden. Sie würde mit dem Colonel, dessen Flügel und Ethan in den Hangar einfliegen. Das klang spannend und es reizte sie, in einem kleinen, unbekannten Raum zu manövrieren und auf was auch immer reagieren zu müssen. Dennoch klopfte ihr Herz bei dem Gedanken bis zum Hals, denn wenn etwas passierte, wären sie die ersten, die es erfahren würden. Im Guten wie im Schlechten.
"Puh... bereit Box?"
Nervös blickte sie auf die Textzeilen, die ihr der Droide übermittelte.
"Sei nicht so frech! Ich krieg das schon hin, du spitzfindiger Besserwisser!", schimpfte sie darauf hin.

Ethan Yerris

Lieutenant

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22

Samstag, 15. August 2015, 16:10

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


Ethan nickte auf Elandas ausgesprochene Worte hin, obwohl sie ihn nicht sehen konnte. Ein einfacher Reflex um etwas zu bestätigen.
„Ich sag ja nicht, dass es von ihnen gewollt war“, begann er auf der privaten Leitung zu seiner WIngman. „Aber so ein Zufall kann sich schnell rumsprechen. Die Patrouille ist nun zerstört. Der Lauschposten wird sicherlich Wind davon bekommen wenn wir nicht schnell handeln. Und das habe ich ja auch gesagt.“

Light brummte vor sich hin und richtete seine Sensoren nach rechts aus. Seine Lampen begannen zu leuchten und es sah so aus, als würde er mit Box, Elandas Astromech, reden. Ethan schmunzelte einen Moment, welches auch schon nach der Bekanntgabe der neuen Aufgaben einer neutralen Mine wich. Mit einem Blick überprüfte er nocheinmal seine Sensoren und festigte den Griff seiner rechten um seinen Steuerknüppel. Mit der freien linken betätigte er ein paar Knöpfe der die Energieleitungen seines X-Wings wieder auf ungefähre Gleichverteilung aller Systeme umstellte. Er atmete einmal durch.
„Bestätige Eins,“ gab er über Staffelcom durch. „Setze Kurs auf die angegebenen Koordinaten des Hangars.“
Er zog den Steuerknüppel etwas nach rechts und korrigiert seinen Kurs auf den äußersten Planeten des Systems.
„Hoffen wir mal auf einen ruhigen Empfang bis unsere Soldaten eintreffen“, sprach er noch zu sich selbst und griff unbewusst unter seinem Pilotensitz nach seinem Blaster. Er war zumindest etwas für einen Bodenkampf gerüstet, auch wenn er das Fliegen deutlich bevorzugte. Er gab Schub und löste sich zusammen mit Rotte 1 aus der Staffelformation. Noch beließ er es dabei die S-Flügel im Angriffsposition zu belassen. Die Gefahrensituation war noch nicht ganz geklärt, solange die Imperialen noch im System waren. Er achtete darauf das er seiner Rotte nicht zu weit davonflog und gab Elanda die Chance die Geschwindigkeit an seiner Flügelposition einzuhalten. Eins übernahm zusammen mit seinem Wingman die Spitze. In der Ferne konnte man die die Highflightstaffel erkennen die sich gerade in ihre Rotten teilte und die verschiedenen Planeten des Systems ansteuerten. Einer der Sternenjäger flog überraschend nahe an EIns vorbei, als sei es eine Herausforderung für seinen Staffelführer gewesen.

"Versteht er sich nicht mit den anderen, oder machen die das absichtlich?" schoss es ihm durch den Kopf.

Dorian Kreegs

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23

Dienstag, 18. August 2015, 20:51

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


Zusammen mit seinem Wingman kehrte er gerade in die Formation zurück, als sich sein Komm meldete und sein
Staffelleader nach Vermutungen über den imperialen Lauschposten fragte. Lauschposten? Hier draußen?

Als sich dann direkt Grün 3 meldete , nickte er nur, während sein Astromech anfing zu pfeifen.

"Klar, L6, das kann auch eine Falle sein, allerdings stimme ich eher Grün 3 zu. Zumindest sollten wir den uns anschauen."

Das beruhigte den Droiden vorerst, bis der neue Befehl eintraf.
Noch während Dorian den Befehl bestätigte und seinem Rottenführer zu der neuen Position folgte, meckerte sein Astromech lautstark herum.

"Jetzt beruhig dich." murrte Dorian "Wenn das wirklich eine Falle ist, bekommen wir heut noch was zu tun. Meckern bringt da aber gar nichts..."
Danach stellte er seinen Droiden kurz stumm, um nicht sein weiteres Gemeckere anzuhören.

Elanda Treize

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24

Samstag, 22. August 2015, 16:54

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1

"Ich habe nur meine Gedankenr ausgelassen, nicht, dass du glaubst, dass es gewollt war, " antwortete Elanda lächelnd auf dem persönlichem Kanal zu Ethan.
"Yup, du hast absolut recht. Beeilen wir uns besser," fügte sie dem noch hinzu und konzentrierte sich wieder genauer auf die Umgebung.
Vielleicht war wirklich schon ein Scout unterwegs, um nachzusehen, wer die Schiffe besiegt hatte. Die Ferroanerin registrierte, das Box irgendwelche Daten verarbeitete und erkannte, dass er möglicherweise mit Ethans Droide Daten austauschte. Sie wusste, dass er sich melden würde, wenn es etwas wichtiges gäbe, das sie wissen sollte.

Elanda nickte, obwohl natürlich niemand diese Geste sehen konnte, als Ethan ebenfalls auf dem Staffelcom hörte. Sie bestätigte ebenfalls und folgte Ethans rechtslastigem Kurs. Sie lauschte auf jedes Geräusch, dass sie im Cockpit wahrnehmen konnte. Die verschiedenen Signaltöne der Geräte, das Knarzen des Sitzes. Nichts hörte sich falsch an, alles schien soweit zu passen. Abgesehen natürlich von dem nicht funktionstüchtigem Schleudersitz. 'Und den werde ich hoffentlich nicht brauchen...', murmelte sie bei sich.

Der äußere Planet vergrößerte sich rasch und nahm nun einen Großteil von Elandas Blickfeld ein. Sie fragte sich, ob es dazu kommen würde, dass sie ihre Jäger verlassen mussten. Sie wusste soweit mit einem Blaster umzugehen, aber im waffenlosem Nahkampf war sie besser. Allerdings war dieser Kampfstil gegen schießwütige Feinde eher ungünstig. 'Lass es auf dich zukommen, Ela!' Gemeinsam mit Ethan, 1 und 2 löste sie sich aus der Formation. Elanda passte sich Ethans Geschwindigkeit an, nach zwei Anpassungen hatte sie es geschafft. Wenn sie noch irgendwann die Reaktionszeit verkürzen konnte, wäre es noch besser. Sie hob eine Augenbraue, als sie einen der Highflights mit einem in ihren Augen ziemlich angeberischem Turn an Eins vorbeidüsen sah. 'So ein Angeber...' dachte sie bei sich. In kürze würden sie den Hangar erreichen, deshalb verbannte sie alle Gedanken, die sie ablenken konnten.

Zaysiy Manuk

Derelict Squadron

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25

Sonntag, 23. August 2015, 11:58

Semag- System - Weltraum
08-03-04 ABY
Tashoor
17:10


"Tashoor an Flugkontrolle, habe verstanden. Nehme den Trupp an Bord." Zaysiy flog das Shuttle in den Hangar. Die Männer des Majors standen schon bereit und kamen an Bord, kaum dass die Rampe hinabgelassen war. Das ganze Manöver dauerte keine drei Minuten, dann hatte die Rattataki das Shuttle auch schon wieder aus dem Hangar der Mon Sulacca gesteuert und folgte den X-Wing zum Horchposten.

Zaysiy bemerkte, dass sie auf einem ihrer Lippenpiercings kaute, ein Zeichen ihrer Nervosität. Schnell presste sie die Lippen aufeinander und hoffte, dass niemand es bemerkt hatte. Doch die Sorge war wohl unbegründet, da die Soldaten alle in ihre Routine vertieft waren. "Tashoor an Geschwaderführer. Habe die Fracht an Bord. Nehme meine Position ein mit Kurs auf die Basis, sobald Rotte 1 den Hangar gesichert hat." Zaysiy blickte auf den Schirm, der ihr die Positionen der beiden anderen Rotten anzeigte. In einem Bogen flog sie auf ihre sichere Position zwischen den X-Wing. Ein gutes Dutzend Gegner für den Major und seine Männer. Sie hatte keinen Zweifel, dass die Besatzung der Basis chancenlos war. Der Major schien keine halben Sachen zu machen.

Dann hatte das Shuttle seine Position in der Formation erreicht. "Tashoor in Position. Kann losgehen." Jetzt hieß es warten, bis der Landebereich gesichert war.

Yizesa Neya

Flight Officer

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26

Dienstag, 25. August 2015, 15:24

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


"Acht Verstanden." Gab sie knapp nach den Befehlen durch das Com, bevor sie ihren X-Wing wieder an Lucanos' Seite manövrierte, um diesen zu begleiten und - nachdem das Shuttle den eigenen Hangar mit den Bodentruppen wieder verließ - sich diesem in Formation anzuschließen. Sie zog wieder Energie von ihren Waffen und verlagerte sie in den Antrieb und die Schilde. Ihre Flügel blieben auch noch in Angriffsformation. "Sir, was denken sie, wie viele noch auf der Basis da unten sein werden? .. Hoffen wir, dass nicht bereits ein größerer Kreuzer im Sprung liegt und vor uns auftauchen wird." Sprach sie in einen privaten Com-Kanal zu dem anderen Mirialaner. Sobald sie die Formation mit dem Shuttle eingingen, rollte Yizesa ihren Jäger um einige Grad zur Seite, sodass das Licht der entfernten Sonne ihre Armatur, bei dem die Hintergrundbeleuchtung immernoch nicht funktionierte, leicht beleuchtete. "N8? Halt deine Sensoren bitte auf die Langstreckenscanner und sag Bescheid, wenn sich irgendwas regt." Der Droide antwortete mit einer Textzeile und Yizesa nickte mit einem leichten lächeln. "Ich weiß, dass du kein Licht brauchst, um alles zu sehen. Danke für den Hinweis."

Der Blick der Mirialanerin verfolgte noch die erste Rotte, bis diese aus ihrem Sichtfeld verschwand. Danach schaute sie sich im All um. So ruhig, still.

Ethan Yerris

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27

Mittwoch, 9. September 2015, 12:08

Semag-System - Äußerster Planet im System
08-03-04 ABY - Missionday 1


Ethan Kurs war optimal auf den äußersten Planeten des Semag-Systems eingestellt. Rotte Eins nahm eine lockere Formation vor dem Lambda-Shuttle ein und bildete die Spitze der Eskorte, bereit bei einem erneuten Angriff direkt eingreifen zu können. In der Ferne seines Sichtfeldes vergrößerte sich das angeflogene Ziel zunehmend von einem kleinen Punkt zu einer ausgewachsenen Kugel. Die Oberfläche des Planeten wies eine bräunlich-graue Färbung auf und wirkte recht trostlos. Eine bergige Landschaft zog sich über den gesamten Planeten, der aus der Entgernung kaum größer wirkte als der Mond Endor. Durch sein Sichtfenster konnte er eine leichte Kontur einer gräulichen Atmosphäre erkennen.
„Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich gesagt das sei ein Mond“, kommentierte er über das Staffelcom. „Fehlt nur noch der Planet daneben.“
Lights Sensoren richteten sich auf den Planeten auf und spielten die Daten direkt auf Ethans Konsole durch.
„Aufgrund der kaum vorhandenen Flora und Fauna hat der Planet einen sehr geringen Sauerstoffanteil“, las er ab, während sein Staffelcom weiterhin für alle offen stand.
„Nur Berge und Gestein, wenig bis kein Wassergehalt zu erkennen. Ein idealer, unscheinbarer Planet für einen Lauschposten. Beginnen Anflug auf die Atmosphäre.“

Ethan ließ die Finger seiner linken Hand über einige Knöpfe seiner Konsole wandern und leitete etwas Energie der Schubdüsen auf die Schilde. Ein Flug in eine Atmosphäre konnte holprig werden. Im Gegensatz zum Weltraum gab es auf Planeten Reibungen die die Geschwindigkeit eines Sternenjägers stark beeinträchtigen konnte. Der X-Wing war während eines Atmosphärenflugs nicht mehr so mobil, aber die Schilde waren ein willkommener Segen, den er nur ungern verlieren wollte. Sollte dieser Lauschposten TIE-Fighter in Reserve halten, war der Schild der eindeutige Vorteil.
„Könnte schlimmer sein“, sprach er mit sich selbst und umfasste seinen Steuerknüppel fester als er seinen Sternenjäger um 180 Grad rollte und somit in einem Sinkanflug zum Planeten gehen konnte. Vorsichtig drückte er seinen Steuerknüppel nach vorne und ließ seinen X-Wing in die Atmosphäre eintreten. Immer wieder wurde er in seinem Cockpit durchgeschüttelt, obwohl die Gravitation des Planeten geringer war als erwartet. Light trällerte immer wieder zwischen den Rüttlern. „Dann richte die Sensoren neu aus. Wir brauchen die Koordinaten um die Hangaröffnung zu finden“, erwiderte Ethan seinen Droiden der sich sofort an seine Arbeit machte. Die eintretende Reibung ließ seinen Sternenjäger immer weiter abbremsen. Seine Anzeige stellten keine Probleme fest und so konnte er sich schnell an den neuen Umstand gewöhnen. Auch die Übersteuerung schien wie verflogen und sein Schiff wirkte träge.
„Sind durch die Atmosphäre“, berichtete er und blickte auf seine Sensoren um die Positionen seiner Rotte im Blick zu behalten. Durch sein Sichtfenster konnte er Eins und Zwei etwa 50 Meter vor ihm erkennen. Berge und vor allem eine steinige Landschaft schoss in unregelmäßigen mustern in den Himmel hinauf, ein dröges braun und grau hielt die Oberhand. Noch flogen sie in einer Höhe wo die Felsen keine Probleme bereiteten.
„Haben sie die Koordinaten, Eins?“ frage er seinen Staffelführer. „Mein Droide scheint mit dem rechnen gerade nicht weiter zu kommen…“
Light brummte unzufrieden und ließ seine Kuppel einmal rotieren.
„Alles gut, wir finden es schon und lassen dich zuhause mal durchchecken, versprochen“, versicherte er seinem Astromech und blickte auf die Landschaft

Elanda Treize

Lieutenant

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28

Mittwoch, 9. September 2015, 16:05

Semag-System - Äußerster Planet im System
08-03-04 ABY - Missionday 1


Elanda fröstele beim Anblick des Planeten. Er wirkte trostlos und tot, so als hätte er jeden Lebenswillen verloren. Zerklüftete Gebigsketten und dunkle Täler schienen sich über die ganze Oberfläche auszubreiten und der seltsame Färbung der Athmosphäre lies in kränklich und sterbend wirken. Elanda dachte sensüchtig an ihr Zuhause Ferro, dessen Natur üppig und vielfältig war, eine Spur von Heimweh zog an der Ferroanerin vorbei. Box' Pfeiffen holte sie allerdings schnell zurück und sie passte ihre Schilde auf die kommende Situation an. Es dauerte nicht lange, bis sie die veränderte Schwerkraft spürte. Box nahm einige Änderungen vor, während die Schleudersitzfehlermeldung wieder ansprang.
"Box, schalt die bitte ganz ab, ich vergess das schon nicht", bat sie ihren Droiden.
Dieser ratterte ihr Verhalten und Vorgehensweisen bei Fehlermeldungen runter, kam ihrer Bitte aber dennoch nach. Elanda war froh, wenigstens ein blinkendes Licht weniger im Augenwinkel haben zu müssen. Elanda passte sich wieder Ethans Flug an, mittlerweile konnte sie meistens erahnen, wann er was in etwa tat. Es tat gut, wenn manche Dinge so ins Fleisch übergingen, dass sie irgendwann automatisch passierten. Damit gewann sie Zeit, die sie andersweitig nutzen konnte.
"Box, halte du bitte auch nach dem Posten Ausschau."
Farblich würde er sich sicher nicht hervorheben, aber da die imperialen gerne genormtes, geradliniges Zeug bauten, würden sich die Konturen vielleicht ein wenig von der ungleichmäßigen, gezackten und unruhigen Oberfläche hervorheben. Farblich... wohl eher nicht. Hier war alles grau, bestenfalls etwas bräunlich. Es war, als hätte man aus allem die Sättigung entfernt. Ein Blick auf die Vergangenheit, auf das Vergessene.

Elanda öffnete einen Kanal zu Ethan.
"Ganz schön gruselig hier. Wie ein Friedhof. Sag mal... gibt es imperiale Elemente, die vielleicht trotzdem auffallen könnte? Soll ich nach etwas bestimmten Ausschau halten?"
Elanda konzentrierte dabei ihren Blick weiter auf die Oberfläche, während Box die Umgebung scannte. Elanda warf immer wieder einen Blick auf das Radar, prüfte, wer sich wo aufhielt und ob neue Markierungen erschienen. Bisher allerdings veränderte sich nichts auf dem Display, was die Ferroanerin allerdings nicht besonders beruhigte. Elanda hoffte, dass die Aufgabe ohne weitere Überraschungen zu Ende gebracht werden konnte.

Kay Tha'raeus

Commander

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Freitag, 11. September 2015, 16:25

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1

Mit einem zufriedenen Brummen quittierte der Bothaner den Abschuss seiner Flügelfrau und begab sich - nachdem das Kommando des Staffelführers ertönt war - wieder in Position.

Er zwang sich zu einem Lob:
"Gut gemacht, Green 6."

Er schwieg daraufhin und führte eine Routineuntersuchung am X-Wing durch.

„Gold Eins an Flotte. Wir haben hier eine imperiale Basis gefunden. Sie befindet sich auf dem äußersten Planeten. Oder besser gesagt, im Planeten. Beinahe hätten wir sie übersehen, es ist nur eine Hangaröffnung. Drei macht gerade Scans. Sie scheint aber eher klein zu sein. Hm, es scheint sich um einen Lauschposten zu handeln.“
„Verstanden Gold Eins, warte auf Übertragung der Scans“
„Ein imperialer Lauschposten hier draußen. Hat jemand Vermutungen?“

In Kays Kopf begann es zu arbeiten. Ein Horchposten hier? Was könnte seine Aufgabe sein? Gab es etwas, das an diesem System von besonderem Ineresse war? Während der Commander sich die angelesenen Informationen wieder wach rief, hörte er Ethans Stimme im Com:

„Ja, habe ich, Sir. Ich bin mir zwar gerade nicht sicher wie weit die Systeme Semag und Randon voneinander entfernt ist, aber eines ist klar. Jetzt weiß mit Sicherheit auch ihr Kommando das wir hier sind, ausser es gab noch keine Nachricht nach draussen. Auf jedenfall hat jeder Lauschposten immer irgendwelche interessanten Daten hinterlassen. Sei es Koordinaten von Raumstationen, oder andere schicke Sachen. Wenn die zu diesem Admiral gehören, dann sollten wir etwaige Daten darüber finden. Vorrausgesetzt die löschen das nicht rechtzeitig.“

Kay runzelte die Stirn, da das Geplappere so schnell losging. Man sollte zuerst nachdenken, bevor man redet - dachte er sich. Allerdings musste er dem Menschen zustimmen, ihr Auftauchen war sicher nicht unbemerkt geblieben, der Überraschungsmoment vorbei. Und eine Imperiale Basis könnte mehr Verteidigung anziehen als ihnen leb war.
Als Kays Gedanken begannen verschiedene Szenarien zu entwerfen, zwang er sich zur Ruhe: Es gibt noch nicht genug Informationen - wachsam bleiben und nachsehen.

Das Com übermittelte wieder:

„Flugkontrolle hier, es gibt neue Befehle. Tashoor, sie fliegen mit dem Trupp von Major Griffin zur Basis. Den Scans nach befinden sich nicht mehr als zehn bis fünfzehn Personen dort und wir wollen die Basis einnehmen. Grüne, ihr eskortiert die Tashoor und deckt notfalls den Rückzug, sollten sie noch Überraschungen bereithalten. Highflight, ihr teilt euch in Rotten auf und kontrolliert die anderen Planeten im System.“
„Verstanden, Flugkontrolle"
"Ihr habt die Flugkontrolle gehört. Rotte zwei und drei, ihr eskortiert das Shuttle. Rotte eins wird in den Hangar einfliegen und dort nach dem Rechten sehen, bevor unsere Soldaten landen. Los geht’s“

Kay gefiel es nicht, dass Rotte 1 sich für einen 'Landgang' bereitmachen musste, doch sah ein, dass es die sinnvollste Taktik war.

Der Bothaner steuerte seinen X-Wing in Formation und begleitete Tashoor während das Shuttle zurückflog, um die Soldaten einzusammeln. Sobald das geschehen war, heftete er sich vor das Shuttle und sprach is COM:

"Green 5 hier, Rotte 2 übernimmt die Speerpitze vor Tashoor, Rotte 3 deckt achtern. Rotte 2 hält sich bereit, falls etwas mit Rotte 1 schief gehen sollte und Rotte 3 achtet auf Tashoor. Green5 over and out!

Er selbst flog den X-Wing auf eine Position von gut 500 Metern vor und ungefähre 300 Meter über dem Shuttle und konkretesierte das Kommando:

"Green 6 fliegt steuerbord von mir, Green 7 backbord. Abstand zu mir auf 100 Meter, zu Tashoor 500 Meter"

Er verteilte die Energie wieder gleichmäßig auf Schilde, Antrieb und Waffen und blickte wachsam nach vorne, während der X-Wing gleichmäßig durch den Raum glitt.

Fira Xaal

Derelict Squadron

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30

Sonntag, 13. September 2015, 22:02

"Green 5 hier, Rotte 2 übernimmt die Speerpitze vor Tashoor, Rotte 3 deckt achtern. Rotte 2 hält sich bereit, falls etwas mit Rotte 1 schief gehen sollte und Rotte 3 achtet auf Tashoor. Green5 over and out!", lautete der Funkspruch vom Commander. "Green 10 verstanden. Over and Out.", gab sie kurz und knapp zurück.

Fira lenkte ihren X-Wing erfolgreich in Formation. "I9, weiterhin die Umgebung scannen.Nicht das wir hier noch eine Überraschung erleben. Da kann wohl jeder von uns drauf verzichten. Selbst du.", informierte sie ihren Astromech. Von dem Droiden kam dann auch ein bestätigendes Pfeifen, Piepsen als Antwort.

In der Zeit blickte sie auf ihre Sensoren. Die blinkenden Punkte, welche die Mitglieder von Rotte Eins darstellten, entfernten sich mehr und mehr, in Richtung des Horchpostens. In Gedanken wünschte sie den Flügelmännern und -frauen von Rotte Eins viel Erfolg. Trotz der Tatsache das sie die ganzen Personen erst so kurz kennen gelernt hatte.

Die Flügelmänner und -frauen von Rotte 3 nahmen in der Zwischenzeit die zugewiesene Position bei der Tashoor ein.

Ethan Yerris

Lieutenant

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Montag, 14. September 2015, 14:33

Semag-System - Äußerster Planet im System
08-03-04 ABY - Missionday 1


Ethan horchte auf als Elanda eine persönliche Verbindung zu ihm aufbaute.
„ So einfach ist das manchmal nicht, Crystal. Auch wenn viele Gebäude und Einrichtungen gewissen Standards ausgesetzt werden, wissen die Imperialen noch immer Lauschposten zu verstecken. Wenn wir Pech haben müssen wir durch einen Tunnel fliegen, oder in eine Schlucht hinein damit wir sie überhaupt sehen. Sonst würde icheinfach sagen schau nach etwas unnatürlichen, was einfach nicht in diese Felslandschaft rein gehört“, unterhielt er sich mit seiner Flügelfrau. Sein Blick schweifte weiterhin über die Landschaft unter ihm. Die Unebenheiten des Bodens machten es schwierig etwas Ungewöhnliches zu entdecken, da einfach alles ungewöhnlich aussah. Hinter jeder Felsspitze verbargen sich weitere Steine und Schluchten, hinter jeder Schlucht ein neues Felsmassiv. Es wirkte alles sehr eintönig und öde, sodass es mit der Zeit anstrengend werden konnte überhaupt etwas unnauffälliges zu entdecken. Plötzlich pfiff Light schrill auf. Der Astromech klang besorgt und die Übersetzung wurde sofort auf Ethans Konsole überspielt. Mit einem Blick auf den Bildschirm las er die Nachricht ab.
„Wie bitte?“ meinte er ungläubig und sah auf seinen Radar. Etwas 20 Klicks nordöstlich wurden vier rote Punkte sichtbar, klare Feinderkennungen die wahrscheinlich für TIE’s standen.
„Schick die Daten sofort an die anderen weiter, Light“, befahl er seinen Droiden und öffnete den Kanal zur ersten Rotte.
„Greenleader, ich habe vier Feinde auf meinem Radar, sie nähern sich von Nordosten unserer Flugroute. Vielleicht sind dies zurückgehaltene Elemente des Lauschpostens“, vermeldete er seinem Staffelführer. „Ich schlage vor sie abzufangen, bevor sie Jagd auf unser Shuttle machen können.“

Wenige Sekunden vergingen, bevor sein Staffelführer bestätigte.
„Guter Einwand, Drei. Wir gehen auf Abfangkurs und halten sie von dem Shuttle fern. Rotte 2 und 3 behalten ihren Kurs bei. Halten sie die Augen offen, sollte es doch noch versteckte Verteidigungstürme geben“, schallte es durch den Staffelcom.

Ethan nickte und zog seinen Steuerknüppel nach rechts um seinen Kurs nach Nordosten auszurichten. Die S-Foils blieben in Angriffsposition und sein Blick ging stur geradeaus.
„Verstanden Eins. Gehen auf Abfangkurs. Crystal, ich übernehme die Spitze und spiele den Lockvogel. Hoffen wir mal das die Imperialen darauf reinfallen.“
Konzentriert drückte er auf sein Gaspedal und ließ seinen Sternenjäger in der Atmosphäre an Fahrt aufnehmen. Die feindlichen Signaturen kamen immer näher und er kontrollierte ein weiteres Mal die Schilde die er vor dem Eintritt in die Atmosphäre mit mehr Energie versorgte. Keine seine Anzeigen schien eine Unstimmigkeit bemängeln zu können. Dann wurde aus der Ferne ersichtlich womit sie es zu tun hatten. Vier weitere TIE-Fighter flogen in einer lockeren Formation auf sie zu und eröffneten das Feuer auf Sichtkontakt. Grüne Laserstrahlen zuckten durch den gräulichen Himmel auf Rotte 1 zu und zwangen die Schiffe in leichte Ausweichbewegungen um nicht doch noch von glücklichen Treffern erwischt zu werden. Ethan zog seinen Steuerknüppel hoch und runter, ließ sein Schiff tanzen und hin und wieder nach links und rechts ausfahren. Light piepte alarmierend als einer der Laserstrahlen gefährlich nahe an seinem X-Wing vorbeizischte. Er drückte auf den Feuerknopf und ließ eine Doppelsalve an roten Laserstrahlen an den TIE’s vorbeiziehen um kurz darauf nach links auszubrechen. Die TIE's zerstreuten sich aufgrund des Gegenbeschusses und einer hing sich an Ethans Heck.
„Hätte nicht gedacht, dass es doch noch spannend wird“, murmelte Ethan konzentriert für sich und ließ seinen X-Wing nach rechts drehen, während ein TIE ihm von hinten immer mehr auf die Pelle rückte.

Inez Laleeh

Flight Officer

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Donnerstag, 17. September 2015, 13:40

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


Inez lauschte den Funksprüchen und eine kurzes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, als ihr Wing Leader sie für den Abschuss lobte. ‚Das hast du nicht erwartet, hm?‘, ging ihr durch den Kopf, wobei sie sich bei dem spontanen Gedanken selbst nicht sicher war, ob sie damit den Bothaner oder sich selbst meinte. Die kommenden Anweisungen waren einfach zu befolgen. Geleitschutz für das Shuttle, hundert Meter steuerbord vom Commander und fünfhundert Meter voraus.
Das kurze Gefecht hatte ihr ein besseres Gefühl für den X-Wing gegeben, als alle bisherigen Simulatoreinsätze. Auch wenn sie Simulationstechnik auf einem sehr hohen Stand war, gab es dennoch subtile Unterschiede. Reale Jäger waren nie so perfekt, wie ihr simuliertes Ebenbild. Entsprechend mühelos ging sie in Position. Doch der Funk blieb nicht lange still, von der ersten Rotte kam die Meldung über neue TIE-Fighter herein. Inez legte ihre Hand auf den Schubregler.
„Noch vier, kein Problem“, meinte sie. R5-I0 gab ein zustimmendes Tuten von sich. Allerdings kam es anders als erwartet. Rotte zwei und drei sollten weiterhin das Shuttle eskortieren. „Das nicht so gut. Mehr von uns gegen die, würde schneller machen.“

Die junge Frau warf einen Blick nach links über die Schulter, um das Shuttle auszumachen. Die bläuliche Corona, die es umgab, war ein deutliches Zeichen dafür, dass die Tashoor mit vollem Schub flog. Dennoch beschleunigte es langsam gegenüber dem, wozu ein X-Wing in der Lage wäre. Sie richtete den Blick wieder nach vorne und auf die Instrumente mit denen sie einen Scan der näheren Umgebung durchführte. Wie erwartet, entdeckte sie keine weiteren unbekannten Raumschiffe.
‚Zwei mal vier Jäger, dann gibt es bestimmt noch wo vier. Auch imperiale Staffeln bestehen aus zwölf Jägern. Bleib aufmerksam!‘ Der graue Felsplanet wuchs an und verdeckte beinahe schon das gesamte Sichtfeld. Funkelnde Punkte, Schilde, die von der Atmosphäre zu leuchten begannen, zeigten, wo sich die Jäger der ersten Rotte befanden. Die fehlenden vier Imperialen bereiteten ihr noch immer Kopfzerbrechen. Inez öffnete einen Kanal zu ihrem Wingleader: „Commander, wenn Sie Kommandant von Stützpunkt, wie Sie hätten eine Staffel. Wie Sie würden aufteilen diese?“

Zaysiy Manuk

Derelict Squadron

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Donnerstag, 17. September 2015, 15:01

Eskortiert von sechs X-Wings fühlte Zaysiy sich einigermaßen sicher. Der Major war zu seinen Männer in den hinteren Teil des Shuttles gegangen, um seine Ausrüstung anzulegen. Zaysiy überlegte kurz, ob sie den Wackel-Wookie wieder aus der Klappe holen sollte. Dann ließ sie es lieber bleiben. Der Major hatte ziemlich entschlossen gewirkt. Und sie wollte es sich mit einem solchen geübten Kämpfer nicht verderben. Die wenigsten Rattataki waren Lebensmüde, und sie schon gar nicht.

Das Shuttle hielt seine Position. Die Triebwerke blieben trotz des vollen Schubs im grünen Bereich. Es gab sogar noch eine kleine Reserve, falls ein schnelles Manöver nötig sein würde. Trotzdem war klar, dass die Tashoor eine flügellahme Ente unter agilen Falken war. Zaysiy hielt den Blick auf ihre Kontrollen und die Fenster gerichtet. Ob hier noch mehr Ties waren? Und was, wenn das Kommando sich geirrt hatte und sie von einem Bataillon anstelle einer kleinen Besatzung erwartet wurden? Würden sie heil wieder zurück kommen?

Wieder ruckelte das Shuttle kurz und riss Zaysiy aus ihren fruchtlosen Gedanken. Sie konzentrierte sich wieder. Ihre Aufgabe war wichtig. Sie durfte nicht versagen.

Elanda Treize

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Freitag, 18. September 2015, 10:18

Semag-System - Äußerster Planet im System
08-03-04 ABY - Missionday 1



Ethans Antwort war keine Überraschung gewesen, es schien das sinnvollste, was sie machen konnte, zu sein. Ihre Blicke wechselten zwischen Sensoren und den Fenstern nach draußen, doch zuerst konnte sie nichts sehen. Alles war öde wie schon zuvor. Dann kamen Daten von Ethan rein, genauso wie Ethans Durchsage an die Rotte.
"Und da sind sie ja!", merkte Elanda erstaunt an.
Sofort stieg die Anspannung wieder an, sie um griff die Steuerung fester als zuvor. Box aktualisierte einige Daten, auf den Anzeigen waren die vier Punkte nun ebenfalls zu erkennen. Abfangkurs. 'Alles klar!', dachte Elanda und zog ebenfalls nach rechts und passte sich Ethans Flugbahn an. Es fiel ihr immer leichter, vor allem weil es nicht so chaotisch wie bei Endor war. Hier waren sie in der Lage, viel geordneter zu fliegen, Elanda war zwar ziemlich angespannt und aufgeregt, doch für den Moment verspürte sie keine Angst. Ethan war da, der Rest der Squadron war da und im Augenblick schien es, als wären sie eindeutig im Vorteil. 'Kein Grund, unvorsichtig zu werden, Elanda!', ermahnte sie sich aber.

"Pass auf dich auf, Stripes, ich bin direkt hinter dir!", erklärte sie und folgte ihm, während sie die Feindpunkte im Blick behielt. Box gab Elanda Schild- und Waffenstatus ihres X-Wings durch, alles war im grünem Bereich. Kurz darauf waren die TIE's heran und eröffneten das Feuer. Elanda rollte auf die Seite, um dem Beschuss auszuweichen. Das brachte sie etwas von Ethan fort. Als sich Elandas Blick wieder klärte, sah sie, dass ihm eines der Feindschiffe am Heck klebte. Sie kippte ihr Schiff zur Seite und gab Schub, damit sie schnell näher kommen konnte. Sie wollte dem TIE keine Chance geben, Ethan zu erwischen. Elanda sah, das Ethan sich nach rechts drehte, das Feindschiff näherte sich dabei bedrohlich. Elanda neigte ihr Schiff noch etwas zur Seite. Sie wusste zwar, dass sie keine Sensoren täuschen konnte, aber wenn sich der Pilot des TIE speziell auf Ethan konzentrierte, konnte sie ihn vielleicht überraschen. 'Mögest du deinen Frieden in der Geisterwelt finden... verirrte Seele.', murmelte Elanda, als sie den TIE mit ihren roten Schüssen beharkte. Vermutlich glaubte der Feindpilot genau wie sie, das richtige zu tun. Dennoch war sie nervös, es war nie leicht, Leben zu nehmen, auch wenn es nicht anders ging.
"Oder er ist wirklich bösartig und skrupellos..."
Elanda bemerkte gar nicht, dass sie mit sich selbst sprach, BOX stichelnden Kommentar bemerkte sie gar nicht, während sie konzentriert war und den TIE mit dem vierten Schuss an den Triebwerken erwischte. Elanda ließ sich zur Seite weg kippen, um nicht in den Explosionsradius zu geraten. Sie kam nicht umhin, freudig auszurufen, während BOX den Abschuss natürlich herunterspielte, weil sie erst beim vierten Mal getroffen und unsauber gezielt hätte. Elanda ignorierte Box einfach, sondern bemühte sich, wieder auf Kurs zu kommen. Es waren noch drei weitere Schiffe da, weshalb sie nun ihre Aufmerksamkeit auf deren Positionen richtete, nachdem sie BOX angewiesen hatte, Ethans Flieger auf Schäden zu kontrollieren. Sie hatte zwar nicht gesehen, ob der TIE einen Schuss abgegeben hatte, aber sicher war sicher.

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Sonntag, 20. September 2015, 13:33

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1



Lucanos bestätigte die Anweisungen seines Staffelleaders und verteilte die Energie wieder gleichmäßig auf alle Systeme. Er nahm seine Position linksseitig des Shuttles ein und ließ Rena den Abstand genau abmessen.
Danach sendete sein Droide die Bestätigung der Position und er entspannte sich einen kurzen Moment in seinem Sitz. Dem Shuttle folgte er sodann durch die Atmosphäre des Planeten.
Sein X-Wing ruckelte dabei, doch hielt er konzentriert die Position. "Rena, halt die Augen offen, wer weiß was zwischen den Felsen alles Schutz findet." Diese bestätigte durch die Textausgabe des X-Wing und startete die Scanner.

Er hielt erst einmal Funkstille, bis diese durch die erste Rotte unterbrochen wurde. Seine Antwort folgte direkt. "Verstanden Green-Leader, räuchert die Taranteln aus." Er regulierte seinen Schub, das Shuttle war ohnehin langsamer. Er verlagerte ein wenig mehr Energie in die Systeme, die Rena zum Scannen nutzte um. "Du hast den Chef gehört, knips deinen Scheinwerfer an und such den Boden gründlich ab." Ein schriller Pfeifton ertönte, doch Rena richtete zuverlässig die Scanner nach unten aus und startete die Suche.

Ethan Yerris

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Montag, 28. September 2015, 15:53

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


Ethan zog seinen Steuerknüppel hart nach rechts als die grünen Laserstrahlen an ihm vorbeiflogen und seinen Schild streiften. Light pfiff weitere Warnungen als sein Sternenjäger unter Beschuss geriet.
„Komm schon, Crystal, ich kann nicht mehr abschütteln“ rief er in das Staffelcom und bemerkte wie auch rote Laserstrahlen zu seiner linken vorbeizischten. Der Boden unter ihm zog in wahnwitziger Geschwindigkeit davon als er auf sein Gaspedal trat um weiteren Schub zu geben. Dann erlosch das Feindsymbol auf seinem hinteren Scanner und eine Explosion folgte, die Trümmerteile des TIE-Fighters flogen in alle Himmelsrichtungen und schließlich auf den Boden zu.
„Guter Schuss“ lobte er seine Wingfrau und drehte weiter nach rechts ab und sah die anderen drei TIE-Fighter auf Tuchfühlung mit seinem Staffelführer und dessen Wingman gehen. Die Bewegungen glichen einem Tanz in den nicht vorhandenen Wolken und Laserstrahlen in den Farben Rot und Grün schossen durch die Luft.

„Schnell beidrehen, Vier. Wir unterstützen Eins und Zwei.“
Sein X-Wing ließ eine schnelle Schadensanalyse durchlaufen und vermeldete Treffer an den Schilden. Die Leistung war etwas zurückgegangen, besorgte ihn allerdings nicht für den Moment.
„Eins, hinter dir!“, rief Ethan seine Warnung an den Colonel als ein TIE sich an dessen Heckposition festkeilte und feuerte. Die Reaktion seines Staffelführers war schnell genug um den Sternenjäger nach links ausscheren zu lassen. „Ich hab ihn!“ verlautete es aus dem Staffelcom als Green 2 von der Seite angerauscht kam und den Verfolger mit einer Doppelsalve beharkte. Sprühende Funken und das abbrechen des rechten Flügels des TIE’s zeugten von seinem Treffer, der den Jäger Richtung Boden trudeln ließ. „Woohoo!“ schrie er freudig ins Com als er seinen ersten Abschuss feierte.
Ethan steuerte auf einen TIE zu der gerade zu einer Koiogaran Wende ansetze und feuerte erfolglos ein paar Laserschüsse ab. Langsam kam in das Gefühl hoch, dass die zurückgehaltenen Piloten deutlich besser waren als ihre Kollegen im All. Wahrscheinlich lag es daran das diese Piloten auf ihr eintreffen vorbereitet waren, oder sie einfach besser flogen.
„Setze mich hinter die Tarantel!“ Sofort ließ er seinen Worten Taten folgen und zog seinen Steuerknüppel nach hinten um dem TIE folgen zu können. Nach der nach oben gerichteten Wende ließ er seinen Sternenjäger wieder parallel zur Oberfläche drehen. Sein Ziel drehte erneut bei und feuerte auf seine Staffelkameraden weiter unten. Vor allem Zwei schien einige Probleme zu bekommen. Ethan ließ seine Hand über seine Konsole fliegen und leitete einige Energie auf seinen Antrieb um, damit er dem TIE etwas an Geschwindigkeit entgegensetzen konnte. Der TIE-Pilot schien Ethan Manöver vorhergesehen zu haben und wich sofort nach oben aus.
„Mist..“ murmelte Ethan in sich hinein und sein Droide piepte unruhig. Sein Blick fiel nach links und sah sein Ziel an ihm vorbeizischen. Er zog seinen Steuerknüppel nach recht um einen neuen Anflugwinkel zu generieren und Schob sich wenige Meter an Zwei vorbei. Ethan brummte und musste von seinem Gaspedal gehen und verlor somit die TIE`s aus seinem Sichtfeld.
„Treffer“, hörte er erneut aus dem Staffelcom als sein Staffelführer einen Abschuss bestätigte und ein weiteres Feindsymbol von den Sensoren strich. Es sah sehr gut für Rotte 1 aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ethan Yerris« (28. September 2015, 22:31)


Yizesa Neya

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Dienstag, 29. September 2015, 23:11

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


Yizesa hielt ihre Position am Shuttle bei und passte sich diesem ruhig an. Als die Meldung der weitere, feindlichen TIE's hereinkam blickt sie noch einen Tick aufmerksamer zwischen dem leeren Raum und den nicht beleuchteten Instrumenten her. Bei zweiterem verengte sie immer sachte die Augen. Als das Shuttle und ihre Rotte dann begannen in die Atmosphäre des Planeten einzudringen verteilte sie die Energie etwas mehr auf die Schilde, um die Energie beim Eintritt in die Atmosphäre etwas zu kompensieren.

"Captain, Sir, sollte einer unserer Rotten nicht die Erste unterstützen?" Fragt sie Lucanos übers Com und blickt dabei aus dem Cockpit in die Richtung seines X-Wings, wenn auch nur kurz. Sobald sie die Atmosphäre betreten hatten verteilte sie verstärkte Schild-Energie wieder auf die anderen Systeme.

Inez Laleeh

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Montag, 5. Oktober 2015, 09:15

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1


Der Bothaner ließ sich mit der Antwort einige Augenblicke Zeit und Inez wippte in ihrem Sitz vor und zurück, zumindest soweit es die straffen Gurte zuließen. Doch auch das machte die Tashoor nicht schneller. Und dann passierte es: ein bläulicher Blitz schoss vom Planeten aus auf die Formation zu und traf das Shuttle. Blaue Energie hüllte es ein und ließ die Schilde kollabieren. Zeitglich knisterte die Elektronik in Inez‘ X-Wing und die Cockpitbeleuchtung flackerte kurz.
„Woah“, gab sie erschrocken vor sich und riss ihren Jäger nach rechts, um weiteren Beschuss auszuweichen. Sie drehte eine komplette Schleife und besah sich den Schaden am Shuttle. Wie durch ein Wunder war die Hülle vollkommen unbeschädigt, offensichtlich konnten die Schilde ihren Zweck erfüllen. Doch einen Augenblick später registrierte Inez, dass das Leuchten der Triebwerke verloschen war und bei genauerem Hinsehen erkannte sie, dass chemische Steuerdüsen, die eigentlich nur im Notfall zum Manövrieren gedacht waren, versuchten, das Shuttle zu bremsen. Ein vergebenes Unterfangen, wie die junge Hapanerin feststellte, als sie die Nähe zum Planeten abschätzte.

Vor wenigen Sekunden war alles noch in Ordnung und jetzt stürzte das Shuttle unweigerlich ab. Lambda-Shuttles hatten glücklicherweise Tragflächen, aber es würde der Piloten alles abverlangen, das Raumschiff halbwegs unbeschadet auf der Oberfläche zu landen. Und sie konnte nichts dagegen unternehmen.
„Malbenita“, fluchte sie. Ein weiterer blauer Blitz schoss von der Oberfläche herauf, aber die nun wild fliegenden X-Wings wurden nicht getroffen. Io piepte kurz und brachte ihr die Koordinaten der Ionenkanone auf das Display. Ohne der HUD-Markierung hätte sie die getarnte Waffe niemals entdeckt. Mit einem Tastendruck am Compult übermittelte sie die Daten an die restliche Staffel und ließ ihren Abfangjäger weiter tänzeln, während sie auf Befehle wartete. Währenddessen leuchteten am Scanner weitere vier Punkte auf. Die restlichen TIE-Jäger, die gerade ihre Basis verlassen hatten…

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Freitag, 9. Oktober 2015, 19:15

Semag-System - Weltraum
08-03-04 ABY - Missionday 1



Lucanos' X-Wing flog ruhig neben dem Shuttle her. Im Cockpit überprüfte er gerade seine Systeme als sich seine Flügelfrau meldete. "Hmm.. Mir gefällt die Sache nicht, in der Felslandschaft hier könnt man problemlos ein ganzes Battalion TIEs verstecken, aber meine Scanner können nich.." Plötzlich meldete sich Rena zu Wort und piepste schrill, aufgeregt. "Moment, vielleicht.., auf den Schirm Rena," sprach er auch durch das Comlink. Es blickte auf sein Display. "starke Energiesignatur entdeckt," zeigte es ihm an, als auch schon der Ionenblitz am Shuttle einschlug. Wie eine Erschütterung ließ der Einschlag seinen X-Wing leicht zur Seite kippen. Die Systeme flackerten kurz und es wurde ihm sofort klar.

Er rief durch das Comlink, seiner Staffel zu "Vorsicht, Ionenkanone!" Gleichzeitig zog er den Steuerknüppel nach hinten um nach oben. Er bremste ab und gab dann wieder vollen Schub um nach oben auszuweichen, gerade rechtzeitig als ein zweiter Schuss unter seinem X-Wing durchflog. Auch er bekam sodann die Nachricht, dass sich weitere Feinde nähern. 'Verdammt, das Shuttle ist komplett hilflos.' "Tashoor ist getroffen, Schilde und Triebwerke sind ausgefallen, Vier Feindsignaturen gesichtet. Gehen jetzt auf Abfangkurs, bestätigen Commander!?"
Er reagierte schnell und rollte einmal seitlich um sich in Angriffsposition zu den TIEs zu bringen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lucanos Kin'aan« (22. Oktober 2015, 23:20)


Zaysiy Manuk

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Samstag, 10. Oktober 2015, 21:33

Semag System - Weltraum
08-03-04 - Missionday 1
Shuttle Tashoor


Der Blitz traf das Shuttle wie aus dem Nichts, hüllte es in einen blauen Kokon ein. Der Alarm erlosch zusammen mit der gesamten Bordeletronik, als die Ionenladung durch die Systeme raste und nichts als Chaos hinterließ. Zaysiy wurde im Sitz herum geschüttelt, während das Shuttle bockte wie ein unwirsches Reittier. An ihre Passagiere, die sich hoffentlich angeschnallt hatten, verschwendete sie keinen Gedanken. Natürlich wurden solche Notfälle trainiert, gehörten sie doch zu den möglichen Szenarien in Kriegszeiten. Doch der Ernstfall war immer noch etwas anderes als die Simulation.

Zaysiy kippte einen mechanischen Schalter herum und hoffte, dass die Steuerdüsen zündeten. Eigentlich waren sie nur für Kurskorrekturen bei Havarien im freien Raum gedacht, aber eine andere Möglichkeit gab es jetzt nicht. Sie versuchte die Nase des Shuttles anzuheben, vielleicht reichte ja die Restgeschwindigkeit, um dem Schwerefeld des Planeten zu entkommen. Doch dann bemerkte die Rattataki das vertraute Rütteln, als das Shuttle in die obersten Schichten der Atmosphäre eintauchte. Es wurde noch langsamer. Sie würden abstürzen, das stand fest.

'Wir sind auf dem Präsentierteller, keine Schilde, keine Triebwerke....' Zaysiys Gedanken rasten. Sie würde abstürzen und das Überleben hing nur von ihr ab. Und sie war nicht alleine an Bord. Mit beiden Händen umfasste sie das Steuer und versuchte, die Nase des Shuttles oben zu halten. Sie durfte nicht frontal aufschlagen. Die Landschaft raste förmlich auf die Tashoor zu. Zerklüftet, eine tote Welt. Eine Ebene wäre das, was Zaysiy jetzt brauchte. Dort könnte sie versuchen, möglichst flach aufzukommen und das Shuttle notzulanden.

Das Shuttle vibrierte und schwankte, während der Boden immer näher kam. 'Eine Bergkette!!' Zaysiy zog mit ihrem ganzen Gewicht und mit wenigen Metern Abstand überquerte das angeschlagene Shuttle das Hinderniss. 'Eine Ebene..... drei ... zwei.... eins...'. Das Shuttle knallte mit der Unterseite auf den Boden, rutschte, schleuderte langsam herum, so dass es mit der Längsseite voran über den steinigen Boden schlitterte. Zaysiy wurde im Sitz nach vorne geschleudert, ihr Kopf traf das Dashbord. Dann war es vorbei. Das Shuttle stand. Zaysiy blinzelte, als etwas von ihrer Stirn hinab lief. Sie tastete danach - Blut. Sie hatte sich den Kopf angeschlagen. Dort wo die Gurte sie gehalten hatten fühlte sie die sich bildenden Hämatome. Aber sie lebte. Ungläubig lachte sie auf. Sie hatten es geschafft.

Mit zitternden Fingern löste sie die Gurte und stand auf. Sie musste nach ihren Passagieren sehen und dann musste sie die Elektronik des Shuttles wieder zum laufen bringen.

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